Zarrentin am Schaalsee
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Geschichte der Stadt Zarrentin: Im 11. Jahrhundert lag hier die slawische Siedlung „Zarnethin“. Der Name könnte übersetzt heißen „Ort des Bösen“ oder „Ort des Schwarzen“ und deutet auf eine Kultstätte hin.Die Stadt liegt im Westen Mecklenburgs an der Grenze zu Schleswig-Holstein, etwa 50 Kilometer östlich von Hamburg und 30 Kilometer westlich von Schwerin. Die Kernstadt liegt am Südufer des stark gegliederten Schaalsees, der Teil des gleichnamigen Biosphärenreservats ist. Die das Stadtgebiet durchfließende Schaale bildet den natürlichen Abfluss des Sees. Weitere Gewässer in der Gemarkung sind unter anderem der Hammerbach, die Boize, die Kleine Schaale, der Neuenkirchener See und der Boissower See. Mehrere Landstriche und Wasserflächen sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Zarrentin befindet sich direkt südlich des maximalen Eisvorstoßes der Weichseleiszeit (Frankfurter Stadium) in einem Sandergebiet, die nördlichen Ortsteile liegen in den Endmoränenzügen. Die Flächen werden mehrheitlich landwirtschaftlich bewirtschaftet. Vereinzelt, vor allem am Ufer des Schaalsees, gibt es Wälder. Zur Stadt Zarrentin am Schaalsee gehören die Ortsteile Zarrentin, Neu-Zarrentin, Testorf, Boize, Lassahn, Bantin und Neuhof.[2] Weitere zum Stadtgebiet gehörende Wohnplätze sind Bernstorf, Bockstanz, Hakendorf, Neuenkirchen, Stintenburg, Stintenburger Hütte und Techin.
Natur: Das 309 km² große Biosphärenreservat Schaalsee wurde im Jahr 2000 durch die UNESCO als internationales UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Die Westseite des Schaalsees wurde schon 1960 als Naturpark „Lauenburgische Seen“ unter Schutz gestellt.
Sagen und Geschichten: Der Volksmund sagt: Wenn in den Zarrentiner See een Johr keener verdrinkt, so haalt he sick dat nächste Jhr twee.
Wie die Maräne in den Schaalsee kam: Auch eine Braut des Herrn kann sinnliche Gelüste haben. So erging es einer Äbtissin in der Nähe des Schaalsees. Sie stammte vom Bodensee, wo die leckeren Maränen ihre Lieblingsspeise waren. Asketisch im Kloster weilend, hatte sie plötzlich ein großes Verlangen nach diesem herrlichen Fisch. Von ihrer Gier völlig übermannt, versprach sie dem Teufel ihre Seele, wenn er ihr dafür bis nachts um 12 ein paar Maränen bringen könne. Kaum beschlossen, bereute sie jedoch den Pakt. Also stellte sie die Uhr im Kloster um ein paar Minuten vor, sodass es gerade 12 Mal läutete, als der Teufel mit den Maränen über den Schaalsee flog. Vor lauter Wut über diese verlorene Seele warf der Teufe
Sehenwürdigkeiten: wie in jeden Ort so hat auch unser Zarrentin einige kleine und große Sehenwürdigkeiten zu bieten.
* Neptunfest (2. Wochenende im Juli)
* Schützenfest (2. Wochenende im August)
* Kloster-/Weihnachtsmarkt (2. Advent)
* Biosphäre-Schaalsee-Markt (jeden 1. Sonntag in den Monaten April-November)
* Theater im Pahlhuus (Puppentheater für Kinder; jeden 1. Mittwoch in
den Monaten Februar-Dezember)
* Apfeltag (Oktober)
Quellen und Danksagungen: Wikipedia, Bibliothek Zarrentin,